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Mallorca | Tag 2 | Cap Formentor und Pollensa


Der Tag beginnt mit dem Regensprenkler in aller Herrgottsfrühe 🙄 Es ist bewölkt. Das Frühstück ist hübsch angerichtet. Wir lassen es uns schmecken und schmieden Pläne. Wir entscheiden uns, auf dem Wanderweg gemütlich nach Son Serra de Marina zu spazieren. Die Turnschuhe – jedenfalls meine – sind schnell mit Sand gefüllt. Der Weg führt dem Meer entlang durch die geschützten Dünen. Obwohl der Himmel bedeckt ist, wird es schnell warm. Im Dorf angekommen, macht sich etwas Enttäuschung breit: Es ist leer und ziemlich heruntergekommen. Sehenswert ist anders 🙈


Den Retourweg machen wir barfuss dem Meer entlang. Es geht abwechselnd über Seegras, Steine oder Sand.


Am Nachmittag fahren wir mit dem Auto nach Cap Formentor und besuchen die Spitze mit dem Leuchtturm. In der Nebensaison ist der Zugang zum Cap Formentor für alle Fahrzeuge freigegeben. Wer mit dem eigenen Mietwagen unterwegs ist, kann dann also problemlos die Serpentinenstrasse bis zum Aussichtspunkt entlang fahren. In der Hauptsaison ist die Zufahrt wegen der vielen Besucher gesperrt. Doch auch wir teilen die Strasse bereits mit zig anderen Auto- und noch mehr Fahrradfahrern sowie ganz viel Wind und Geissen. Die Fahrt hinauf und wieder hinunter ist nicht sehr angenehm, doch die Aussicht macht die Mühe wieder wett. Diese schraffe Felsenküste! Einfach zutiefst beeindruckend! Mit wehenden Haaren und Kleidern geniessen wir den Moment «Natur». Komplett verhuddlet steigen wir wieder ins Auto. 


Danach gehts nach Pollensa. Pollensa liegt im Norden der Insel und ist eine alte Stadt mit attraktiven engen Gässchen und einem wirklich beeindruckenden Hauptplatz, der von Cafés, Restaurants und Bars umrahmt ist. Wir finden auch einen sehr hübschen Einkaufsladen und nutzen die Gelegenheit um Wasser und Früchte einzukaufen.


Danach schlendern wir wie viele andere auch, durch die pittoresken Gässchen und machen auch den Aufstieg zum El Calvari – einem einstigen Kloster mit zugehöriger Schule. Der Weg nach oben ist von Zypressen gesäumt und ab und zu kann man mal einen Blick in die kleinen Gärten der charmanten Häuser werfen. Es sind 365 Stufen hoch. Die gradlinige Treppe endet an der Kirche aus dem 18. Jahrhundert.


Danach gibt es in einer Seitenstrasse ein Nachtessen in einer Tapas-Bar. Wir geniessen die feinen Leckereien. 

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Kommentare: 1
  • #1

    Gerti Nyffeler (Sonntag, 12 April 2026 16:35)

    Wunderschön