· 

Mallorca | Tag 4 | Stadtbesuch Palma


Der Wind hat nochmals aufgedreht und die Wellen peitschen noch heftiger an die Küste. Wahnsinn! 


Nach fast 10 Stunden Schlaf verlassen wir das kuschelig warme Bett, ziehen uns wieder sturm- und regenfest an. Wir Frühstücken. Ich mag die runde Spezialität  – die mallorquinische Ensaimada sehr gerne – und auf geht es nach Palma.


Wir haben den Plan, im Parkhaus bei der Kathedrale zu parkieren. Haha, das war ein bisschen naiv. Die sehr lange Warteschlange geht bis zur Schnellstrasse hinaus. Alles ist voll 🙈 Wir beginnen den Ausflug also mit der Parkplatzsuche… Andrea navigiert mich quer durch die Stadt. Irgendwie werden wir dann in einem Parkhaus doch noch fündig. Mehrere kurzfristige Spurwechsel inklusive. Uffff – geschafft, und ich bin es auch 😅


Als Erstes gehen wir in die angrenzende Markthalle Mercado del Olivar und wechseln danach zur Kathedrale, auch bekannt als La Seu. Diese beeindruckende gotische Kathedrale ist eine der Hauptattraktionen der Stadt und eines der imposantesten religiösen Gebäude Europas. Sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ihre Fassade sowie die architektonischen Details sind wirklich eindrucksvoll. Besonders faszinierend ist ihre Lage direkt am Meer, welche sie noch monumentaler wirken lässt.


Später tauchen wir ein in die engen, historischen Gassen von Palmas Altstadt. Das Wetter ist trocken bei etwa 14 Grad. Es hat unglaublich viele Menschen. Die Stadt ist rappelvoll. Nicht sehr angenehm… Doch mein Sohn würde nun sagen: «Aber Mami, mir sind jo au da.» Natürlich hat er Recht. Tourist ist Tourist. 


Die Stadt selbst ist ein Labyrinth aus gepflasterten Gassen, charmanten Plätzen und historischen Gebäuden mit vielen kleinen Innenhöfen und versteckten Details hinter schweren Holztüren. Wir essen Empanadas, die wir in einer Seitenstrasse im jüdischen Viertel in einer winzigen Bäckerei kaufen. Wir probieren auch die Ensaimada mit Kürbisfüllung und sind uns einig: Die Variante nature schmeckt uns besser.


Wir stöbern in einer mega herzigen Boutique mit Stricksachen und kleinen anderen Sächelchen. 


Auf dem Nachhauseweg fahren wir mit vielen anderen aus der Stadt hinaus in Richtung ein bisschen helleres Wetter. Wir hoffen tatsächlich, dass wir morgen mit freundlicherem Wetter in den Tag starten können.


Zum Nachtessen gehts erneut ins Nachbarsdorf – in das Restaurant, in dem wir bereits am ersten Tag waren. 


Morgen geht es zu den Salzfeldern. Darauf freue ich mich sehr. Und, wenn wir Glück haben, sehen wir auch hier Flamingos 🦩


Kommentar schreiben

Kommentare: 0