Das Wetter ist herrlich und das Meer wieder ruhig ☀️
Auf geht’s durch die Insel. Unsere Fahrt führt uns auf neue Wege. Richtig hübsch und abwechslungsreich.
Wir fahren mit dem Auto nach Bunyola und nehmen von da den alten Zug bis Sóller. Wir sitzen in der Holzklasse 😅 Es holpert, rüttelt und schüttelt. Rataa-Rara-Rataa-Rara… Berge, Olivenhaine, grüne Felder, Schafe, ein wunderschönes fruchtbares Tal und schliesslich der Blick aufs Meer! Der Zug fährt manchmal ganz nah an den Gärten vorbei. So nah, dass man eine Orange oder Zitrone pflücken könnte.
Sóller.
Gesäumt von zahlreichen Bars und Cafés ist der Hauptplatz Plaza Constitución Sóllers pulsierendes Herz und beherbergt das markante Wahrzeichen des Tals, die Kirche Sant Bartomeu. Die Strassenbahn, die Stadt und den Hafen verbindet, erkämpft sich energisch klingelnd den Weg über diesen herrlichen Platz, mitten durch Strassencafés und Touristenströme. Ein Schauspiel!
Ausserhalb der Hauptsaison ist Sóller bestimmt ein schönes, traditionelles Städtchen, das einen Tagesausflug wert ist. Für uns hat es bereits zu viele Menschen – im Hotel hat man uns jedoch vorgewarnt, und bereits der Zug war rappelvoll.
Sóller und auch die Fahrt zum Hafen mit dem Bummeltram (wir haben uns gegen die Fahrt zum Port de Sóller entschieden) lassen wir deshalb bald hinter uns. Ich mit einer Gelati in der Hand, Andrea natürlich gsund, mit Apfel. So geht es mit dem Zug durchs Gebirge wieder zurück zum Auto, das wir auf einer brachliegenden Fläche abgestellt haben. Parkplatz oder nicht, das ist die Frage…? Aber das Auto ist noch da und auch ohne Bussenzettel 😅
Wiederum finden wir ein superschnusiges Einkaufs-Lädeli und decken uns mit feinen Erdbeeren und Wasser ein.
Es zieht uns weiter nach Valldemossa. Valldemossa liegt im Weltkulturerbe Tramuntana-Gebirge und scheint eine andere Welt zu sein 🥰 Viele Wanderer machen Valldemossa zum Ausgangspunkt für ihre Ausflüge in die abwechslungsreiche Gebirgskette. Wir wählen die etwas entspanntere Version: einfach durch die schillernden, kopfsteingepflasterten Gassen Valldemossas schlendern. Die gepflasterten Gassen sind aber rutschig wie irgendwas 🙈 Uiiiuiiiiiiiii.
Doch wir geniessen es. Hier ist es um einiges ruhiger als in Sóller. In den Seitengassen sogar absolut leer. Es begleiten uns Düfte von Orangen- und Zitronenbäumen, Goldregen, Jasmin, warmen Feigenblättern und Rosmarin. Es sind überall schöne wilde Gärten zu sehen. Mir gefällt es! Wir geniessen die Zeit und entschliessen uns später, auch noch nach Deià zu fahren. Natürlich nicht, bevor wir die Spezialität «Coca de Patata» aus Valldemossa versucht haben. Nun ja, wie ich finde: wie ein schlechter Berliner ohne Füllung 😝😂
In Deià gibt es mal wieder ein Parkplatzproblem… Doch wir haben erneut Glück, es wird etwas frei, und Andrea parkt heute zum zweiten Mal einwandfrei mit viel Geduld rückwärts ein. Deià selbst ist hübsch, aber auch schnell gesehen.
Hoch über dem Meer fahren wir kurvenreich der Küste entlang weiter nach Sóller. Genau, hier waren wir heute doch schon einmal 😉 Nun geht’s mit der Rushhour zurück an die Nordostküste. Das braucht zwischendurch etwas Nerven. Doch bald sind wir wieder in ruhigeren Gegenden.
Und schnell auf den Liegestuhl und nochmals die Abendsonne geniessen 🧡
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Doreen (Donnerstag, 16 April 2026 08:33)
Wunderbar- danke für Deinen tollen Reisebericht- wie immer sehr interessant und unterhaltsam… Geldregen & Liebestuhl � Herrlich �
Eine schöne Zeit noch- geniesst es �