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Namibia | Tag 3 | Kalahari | Wanderung und Sundowner Drive


Wer durch Namibia reist, merkt schnell: Dieses grosse Land überrollt seine Besucher nicht. Es öffnet sich schrittweise – über ein kurzes Gespräch, ein Geräusch im Morgengrauen oder ein Stück Brot, das nach deutscher Tradition gebacken wurde, aber längst namibisch schmeckt. Es entfaltet sich ein Land, das dazu einlädt, hinzusehen, zuzuhören und das eigene Tempo dem Raum anzupassen. 


Wir starten gemütlich in den Tag. Das Frühstück mit Blick in die Kalahari ist absolut traumhaft. Die Dächer unserer Lodge sind aus Stroh und die Wände sind mit der Erde, welche mit Wasser angerührt wurde, gebaut. Es gibt unzählige Details zu erfassen: in kleinen Nischen stehen Figuren und Gefässe, ausgebleichte Tierschädel, Halsketten, bedruckte Stoffe zieren die erdfarbenen Wände. Wir sitzen im innern wo ein Feuer lodert und uns wärmt. 


Wir jedenfalls geniessen die Ruhe und machen später eine kleine Wanderung durch die Dünen. Von der Lodge aus starten vier Wanderungen in unterschiedlicher Länge und ein Fahrradweg. Es gibt den Red Dune Walk mit zwei Dünenquerungen (1h), den Nyala Weg durch die Busch- und Baumsavanne (2h), den Baumweg mit vielen Kameldornbäumen (3h) oder den Dünenweg mit verschiedenen Dünenquerungen (2h). Wir entscheiden uns für den Baumweg. Es ist eine gute Wahl! Wir sehen eine Giraffe, zwei Zebras, einen Echse, eine Onyxherde, einige Springböcke und eine Maus. 


Gemütliches Mittagessen und chillen. 

 

Abends machen wir vor dem Abendessen einen Sundowner-Drive. Ein Sundowner gehört auf einer Namibia-Reise ganz einfach dazu – und die roten Dünen der Kalahari sind als Ort dafür geradezu ideal. Im Licht der untergehenden Sonne ist ein absolut faszinierendes Farbenspiel garantiert! Wunderschön! Die warmen Farben leuchten nur so um die Wette! 


Das Abendessen ist wiederum sehr fein und mit der Ruhe der Wüste ist die Stimmung magisch. Es fehlt nur noch Robert Redford 😉


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