Wir geniessen einen Ausflug zu den faszinierenden prähistorischen Felsgravuren in Twyfelfontein. Man kann die Gravuren nur geführt besuchen. Auch wenn man mit Hilfe eines Führers den optimalen, respektive kürzesten Weg nehmen kann – heiss, über Stock und Stein in einem Wechsel aus Auf- und Abstieg ist es allemal. Wir sind zum Glück nur etwa eine Stunde unterwegs. Athan erzählt uns viele Dinge; über Pflanzen (das pink-rosa Blüemli ist ein namibisches Edelweiss), Tiere, die Menschen, das Gestein. Er tut dies äusserst lebendig und wir müssen viel lachen. Wir sehen unterwegs eine Ratte, verschiedene Käfer, viele Vögel, eine Straussenfamilie. Das Weibchen ist braun und der männliche Strauss schwarz.
Die Gravuren sind seit 2007 auf der Liste der UNESCO geschützten Welterbes. Die ältesten Gravuren werden auf das 3. Jahrhundert vor Christus geschätzt. Es sind mehr als 2000 Gravuren! Ausser den vorherrschenden Tierabbildungen sind auch geometrische Karten verewigt. Das moderne Informationszentrum versucht, das Rätsel um die Felskunst zu erklären, doch vieles ist bis heute nicht erforscht.
Ganz in der Nähe befindet sich der versteinerte Wald, der Millionen von Jahren an Geschichte verbirgt und eine gespenstische Landschaft mit gigantischen, versteinerten Bäumen bietet. Wir werden das glaubs morgen noch sehen…
Abgelegen, unwegsam und zerklüftet, dennoch charakteristisch durch eine grenzenlose Einzigartigkeit – Damaraland und Twyfelfontein gehören zu den eindrücklichsten Naturwundern.
Nach der «Wanderung» verspricht das Museum in einem engen Felstal nicht nur etwas Schatten, sondern eine erholsame Stunde zum Eintauchen in die lebendige Kultur der Damara. Sie leben heute nicht mehr so, sondern in Dörfern, möchten aber mit dem Living Museum das Kulturgut erhalten und zugänglich machen. Die Sprache der Damara mit den Klicklauten ist sehr eindrücklich zum Zuhören! Athan ist selbst Damara und hat uns die Bedeutung der Zeichen respektive dazugehörenden Laute erklärt.
Trotz der harten Bedingungen dieser Region, hat sich hier eine grosse Tiervielfalt angesiedelt. Die Spuren der Wüstenelefanten führen ins Hinterland, zu ausgetrockneten Flussbeeten und abgelegenen Tälern. Diese seltenen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, ist einzigartig und beschert uns einen Gänsehaut-Moment! 🐘🐘🐘
Aber auch Oryx-Antilopen, Kudus und Springböcke sind an die Trockenheit perfekt angepasst. Wir sehen Antilopen und Springböcke. Leider keine Giraffe, obwohl wir lange im Flussbett fahren, wo sie gerne sind. 99% der Flüsse in Namibia sind ausserhalb der Regenzeit übrigens trocken!
Wir hatten einen tollen Tag, aber dieser Morgen begann nicht gut. Wir haben alle sehr schlecht, bis gar nicht geschlafen. Ausserdem sind seit gestern die Immodium-Tabletten mein Begleiter. Ich vermute den Wrap in der Lunchbox. Christian und Lias haben aber keine Probleme. Es geht mir also grad nicht gut. Die Hitze, der schlechte Schlaf und der Magen – das ist gerade etwas viel.
Das Frühstück ist/wäre ganz wunderbar mit selbstgebackenem Toast, Scones noch warm unnd viele Früchten. Ich beschränke mich auf ein Stück Toast und einen Kamillentee. Nachmittags gehe ich schlafen. Beim Abendessen mag ich schon wieder essen 😊
Abends erleben wir einen schönen Sonnenuntergang, bereits der Sonnenaufgang war traumhaft 🧡




































































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